Tierra y Libertad Nr. 84 (01/2023)
Tierra y Libertad vom 09.08.2023
Redaktion Tierra y Libertad

  Tierra y Libertad Nr. 84Inhalt:

04 ¡Ya Basta! - Stoppt den Krieg gegen die Zapatistas!
06 »Hoffnung trotz der Düsterkeit« - Interview mit
00 dem Menschenrechtszentrum
00 Fray Bartolomé de Las Casas, Chiapas
08 »Die Zapatistinnen haben uns verdeutlicht, dass eine
00 andere Welt möglich ist« - Interview mit
00 »Mujeres y la Sexta«, Chiapas
10 Der Griff nach der Notbremse − Vom indigenen Widerstand
00 gegen die Megaprojekte im Süden Mexikos
12 Erklärung des internationalen Treffens:
00 »Der Süden widersteht«
15 Selbstorganisation und Selbstverteidigung
00 ohne Polizei in Chiapas
17 Bericht von einer Sprachreise mit Balumil /
00 Freiheit für Manuel Gómez Vázquez
18 Kurznachrichten: Neokolonialismus
20 Systematischer Drohnenkrieg gegen Rojava / Frauenwiderstand:
00 Demokratischer Konföderalismus einzige Lösung
22 Alternativen stellen sich vor: Gasthof Meuchefitz
23 Unsere Klassiker*innen: Frauen im zapatistischen Widerstand
24 Unsere Klassiker*innen: Amalias Kampf
26 Einladung zum 7. Rebellischen Zusammentreffen


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Liebe Leser*innen,

die neue Tierra y Libertad ist erschienen!

Einige Personen vom Redaktions-Kollektiv waren kürzlich vor Ort in Chiapas.

Solidarische Grüße!


Editorial

Hallo liebe Leser*innen,

die politisch-soziale Situation in Mexiko ist hochkomplex. Emanzipatorische Bewegungen wie die Zapatistas werden weiterhin mit heftiger Gewalt konfrontiert, damit kapitalistische Projekte durchgesetzt werden können. Diese sind auch meist mit patriarchalen, rassistischen und umweltzerstörenden Vorgehensweisen verbunden. Zudem haben sich zwei Drogen- und Menschenhandels-Kartelle des organisierten Verbrechens in Chiapas ausgebreitet, wo es lange Jahre nicht zuletzt Dank der Zapatistas ruhiger geblieben war. Die Kriminellen werden dabei häufig vom mexikanischen Staat protegiert und sogar aktiv unterstützt. Auch Konzerne aus sogenannten »Industrieländern« wie Deutschland profitieren weiterhin vom Verkauf von Waffen, Fahrzeugen, Chemikalien , der Anlegung von Monokulturen oder gigantischen Tourismusprojekten wie dem (schlecht benannten) »Maya-Zug« etc.

Doch die Zapatistische Befreiungsarmee EZLN und der gesamte Nationale Indigene Kongress CNI leisten weiterhin entschlossenen Widerstand mit pazifistischen Mitteln.

Und es gilt auch einiges zu feiern, wie es aus der Grafik hervorgeht! (s.PDF-Dokument).

Von zapatistischen Genoss*innen wurde unseren Kollektiven im März vor Ort noch einmal deutlich ein Dankeschön für die Organisierung der Europa-Reise der EZLN und des CNI ausgedrückt. Die hiesigen Widerstandsbewegungen von links und unten wurden explizit wertgeschätzt und in den zapatistischen Dörfern haben die Delegiert*innen bereits ausführlich Bericht erstattet. Es gab auch konstruktiv-kritische Anmerkungen zur Europa-Reise, so machen sich die Compas Zapatistas Sorgen um die Situation in Europa, sie hörten von Selbstmorden aufgrund von Armut und der starken Repression gegen Geflüchtete. Es ist ihnen aufgefallen, dass eher wenig gelacht wird. Fest steht nach Aussagen der Compas selbst:

Die Zapatistas waren immer und bleiben Inter¬≠nationalist*innen, arbeiten gerne mit allen demokratischen linken Genoss*innen weltweit zusammen und schauen hoffnungsvoll und kämpferisch nach vorn.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Aktivist*innen, Autor*innen, Fotograf*innen, Layouter*innen, Übersetzer*innen und Unterstützer*innen für ihre Beiträge.

Rebellische und solidarische Grüße,
die Redaktions-AG vom Ya-Basta-Netz für Ausgabe 84

PS: Eine Bitte: wenn Euch unsere Zeitschrift zusagt, unterstützt uns gerne dabei, sie noch bekannter zu machen :-)


Kontakt zur Redaktion:
landundfreiheit@riseup.net
Tierra y Libertad
c/o Unrast Verlag
Fuggerstraße 13a
48165 Münster

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Das Redaktionskollektiv der TyL

Quelle: http://www.tierra-y-libertad.de/nolink.php


 

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